Ramsargebiet Lafnitztal

Naturraum Lafnitztal



Die obere und mittlere Lafnitz gehört zu den österreichweit letzten, weitgehend naturnah erhaltenen Flussabschnitten mit mäandrierender Flussdynamik, flussbegleitenden Auwäldern und talraumprägenden Dauerwiesen. Die Kraft des Wassers schafft Inseln, Sandbänke, Uferanbrüche, Todholzbereiche und Altwässer. Hochwässer können den Talraum überfluten, der neben Feuchtwiesenkomplexen und Erlen-Eschen-Auwäldern auch magere Flachland-Mähwiesen gedeihen lässt.



Der vielfältige Lebensraum bedingt einen besonderen Artenreichtum, der in Österreich kaum in einem anderen Fluss zu finden ist. Zur vielfältigen Fauna der Lafnitz zählen nicht nur Bachforellen, Eisvögel oder Fischotter, sondern auch eine weithin unbekannte Welt an Kleinlebewesen (Würmer, Schnecken, Krebse, Insekten), die im Gewässersystem als Teil der Nahrungskette eine bedeutende Rolle spielen.

Auch hinsichtlich der Besiedlungsdichte können Fische, Amphibien und ans Wasser gebundene Vögel und Säuger mit den Wirbellosen nicht mithalten. Pro Quadratmeter leben im Sediment der Lafnitz bis zu mehrere 10.000 Individuen.


Eine umfassende Beschreibung des Naturraumes Lafnitztal finden auf der Seite des Umweltbundesamtes:
www.umweltbundesamt.at/umweltschutz/naturschutz/natur_aktuell/lafnitztal/


Informationen zum Europaschutzgebiet Lafnitztal finden Sie unter:
www.burgenland.at/natur-umwelt/geschuetzte-gebiete/natura-gebiete/lafnitzauen
www.verwaltung.steiermark.at/cms/beitrag/10062017/2407657/

und auf der Seite des Umwelt- und Lebensministeriums:
umwelt.lebensministerium.at/article/archive/7156

Das Lafnitztal mit Google Maps

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